Publikationen

"Auch wäre es feige, den Feinden der Analyse hier das Feld zu räumen." - Zur Korrespondenz von Richard und Editha Sterba mit Anna Freud 1946-1982.
in: Luzifer-Amor. Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse. Verlag Brandes & Apsel. Frankfurt a. M., 2016.

»Vertrautheit mit dem Kleinkind ist das Ziel«. Die Arbeit und Forschung in der Jackson-Krippe (Wien 1937/38).
in: Luzifer-Amor. Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse. Verlag Brandes & Apsel. Frankfurt a. M., 2014.

Vergangene Veranstaltungen

29. Symposion zur Geschichte der Psychoanalyse in Berlin

Wann: Samstag, 27. Februar 2016, 17:15 Uhr
Vortrag: "Auch wäre es feige, den Feinden der Analyse hier das Feld zu räumen." Zur Korrespondenz von Richard und Editha Sterba mit Anna Freud 1946-1982
Wo: Berliner Medizinhistorisches Museum, Virchowweg 16, 10117 Berlin

"Zwischen Praxis und Theorie": Hommage an Anna Freud

Wann: Mittwoch, 5. Dezember 2012, 18 Uhr
Wo: Sigmund Freud Museum, Berggasse 19, 1090 Wien

Programm
18.00 Uhr Lesung Christine Nöstlinger aus Bonsai (1997): Bonsai ist 15 und ein Superdenker. Kleiner als das kleinste Mädchen seiner Klasse, hat er vor allem Probleme mit der Sexualität: Ist er homo, hetero oder bi?
Für Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene
Signiermöglichkeit im Anschluss, den Büchertisch gestaltet die Buchhandlung "Orlando"
19.30 Uhr Podiumsdiskussion "Zwischen Praxis und Theorie": Hommage an Anna Freud:

TeilnehmerInnen:
Gertraud Diem-Wille (Universität Klagenfurt)
Helmut Figdor (Arbeitskreis für Psychoanalytische Pädagogik)
Roman Krivanek (Psychotherapeut in freier Praxis)
Felix de Mendelssohn (Sigmund Freud PrivatUniversität)
Michael Molnar (Freud Museum London)
Brigitte Spreitzer (Universität Graz)
Moderation: Daniela Finzi (Sigmund Freud Privatstiftung)

Am 5. Dezember lädt das Sigmund Freud Museum ab 18 Uhr im Andenken an Anna Freud (1895-1982) zu einer Lesung von Christine Nöstlinger (mit Büchertisch und Signiermöglichkeit) und einer anschließenden Podiumsdiskussion. Internationale Expert/innen aus den Bereichen Psychoanalyse, Kinderpsychoanalyse, Pädagogik, Wissenschaftsgeschichte und Literaturwissenschaft vergegenwärtigen das vielfältige Schaffen Anna Freuds in Praxis und Theorie und beleuchten die Relevanz ihrer Ansichten und Ansätze in der heutigen psychoanalytischen und pädagogischen Arbeit mit Kindern. Anna Freuds Bedeutung als Pionierin der Kinderpsychoanalyse und Pädagogin – oder, mit Christine Nöstlinger, als "Schutzpatronin der Kinder" – wird ebenso Thema der Diskussion sein wie die literarischen Aspekte ihrer Arbeit sowie ihr Wirken als intellektuelle Wegbegleiterin Sigmund Freuds und Verwalterin seines Vermächtnisses.
Für das Sigmund Freud Museum ist Anna Freud eine Schlüsselfigur: Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass in den Räumlichkeiten der Berggasse 19 seit über vierzig Jahren das Leben und Werk Sigmund Freuds interessierten BesucherInnen aus aller Welt vermittelt wird, ihre Schenkungen aus dem Besitz der Familie machten die teilweise Restoration der Originalräume möglich und bildeten den Grundstock der Bibliothek in der Berggasse 19.
Vor der Diskussion liest Christine Nöstlinger aus ihrem Jugendbuch Bonsai, in dem sie psychische Herausforderungen, die das Heranwachsen an junge Menschen stellt, thematisiert.

25.Symposion zur Geschichte der Psychoanalyse in Berlin

Wann: 3.März 2012

Vortrag: "Vertrautheit mit dem Kleinkind ist das Ziel." Die Arbeit und Forschung in der Wiener Jackson Krippe 1937/38
Wo: Berliner Medizinhistorisches Museum, Virchowweg 16, 10117 Berlin.

Ein Besuch bei Anna Freud

Wann: Mittwoch,18.Jänner 2012

Führung durch das Sigmund Freud Museum für den Verein "Freunde des Jüdischen Museums Wien" mit dem Schwerpunkt "Anna Freud".

Führung durch die Anna Freud Räume anlässlich des 40 jährigen Bestehens des Sigmund Freud Museums.

Wann: Mittwoch,15. Juni 2011,20:30 Uhr
Wo: Sigmund Freud Museum, Berggasse 19,1090 Wien.

In der Kinderkrippe von Anna Freud. Arbeit und Forschung in der Jackson - Krippe.

Wann: Mittwoch,19. Jänner 2011, 19 Uhr
Wo: Sigmund Freud Museum, Berggasse 19, 1090 Wien

Im Februar 1937 wird in Wien die sogenannte „Jackson – Krippe” allen Widrigkeiten der damaligen politischen Verhältnisse zum Trotz eröffnet.
In den kommenden zwölf Monaten werden in dieser Institution Kinder im Alter bis zu drei Jahren unter Anleitung von Anna Freud betreut und beobachtet. Auf diese Weise sollen vor allem neue Erkenntnisse über die Kindesentwicklung der vorsprachlichen Zeit gewonnen werden, also der Entwicklung bis zu einem Alter von etwa zwei Jahren.

Dabei verfolgt Anna Freud jene drei Ziele, die ihr später auch in ihren Einrichtungen in Großbritannien wichtig waren: Die „Jackson – Krippe” war eine soziale Einrichtung, diente der Ausbildung von PsychoanalytikerInnen und war auch eine Forschungsstätte.

In diesem Vortrag soll ein Bogen von den Schwierigkeiten um die Eröffnung über die Etablierung als eine attraktive Einrichtung für Kleinkinder bis hin zum abrupten, durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten im März 1938 erzwungenen Ende dieser Institution gespannt werden.